1. VC Wiesbaden

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Kimberly Drewniok wurde zur wertvollsten Spielerin gewähltDer VC Wiesbaden ist in seinen Doppelspieltag mit einem 3:1-Sieg (24:26 / 25:11 / 25:20 / 25:17) gegen die Junioren-Nationalmannschaft des VC Olympia Berlin gestartet.

 

242 Zuschauer im Berliner Sportforum Hohenschönhausen sahen beherzte Juniorinnen, die sich redlich gegen die favorisierten Gäste aus Wiesbaden zur Wehr setzten. Insbesondere im ersten Durchgang gelangen dem Team von Bundestrainer Martin Frydnes das Aufholen eines Sechspunkte-Rückstands und schließlich der Satzgewinn. Eine konzentrierte Leistung und die höhere Konstanz brachten dem VC Wiesbaden aber letztendlich den dritten Saisonsieg ein.

VCW-Chef-Coach Dirk Groß war voll des Lobes für beide Mannschaften: „Die Spielleistung der Juniorinnen ist als sehr gut einzuschätzen. Heraus stach Aisha Skinner, die uns immer wieder herausforderte, Lösungen für ihre gefährlichen Angriffe zu finden. Wir selbst haben mit Höhen und Tiefen gespielt unter der Prämisse, dass wir wussten, dass das Kräftemessen mit dem VCO keine leichte Aufgabe ist. Wir gewinnen aber zunehmend an Stabilität und das stimmt mich sehr zufrieden.“

Zu den SPORTS-&-TRAVEL-MVP (wertvollste Spielerinnen) wurden von den Coaches Aisha Skinner von VC Olympia Berlin mit der Silbermedaille (15 von 39 Angriffen, Quote 38%, 2 Asse) sowie Kimberly Drewniok vom VC Wiesbaden mit der Goldmedaille (11 von 22 Angriffen, Quote 50%, 1 Blockpunkt, 3 Asse) ausgezeichnet.

Morgen dürfen die VCW-Spielerinnen und das Trainerteam kurz verschnaufen, bevor sie am Sonntagnachmittag um 16:30 Uhr auf den Sportclub Potsdam treffen. Die Brandenburgerinnen, die insbesondere mit dem Star-Trio aus Diagonalangreiferin Marta Drpa, sowie der Mittelblockerin Ivona Svobodnikova und Annahme/Außen Ljubica Kecman (wurde im Sommer mit der serbischen Nationalmannschaft Europameisterin) nominell äußerst stark besetzt sind, haben in der Bundesliga bislang nur einen Sieg in vier Spielen einfahren können.

VCW-Coach Dirk Groß erwartet ein völlig offenes Match: „Potsdam ist eine sehr starke Mannschaft, auch wenn sie derzeit spielerisch ein wenig Sorgen haben. Das Spiel wird für beide Seiten eine Fifty-Fifty-Chance. Wir sind auf jeden Fall bereit und haben uns sehr intensiv auf diesen attraktiven Gegner vorbereitet.“

Anpfiff in der MBS-Arena ist um 16:30 Uhr. Das Spiel wird im Livestream auf Sportdeutschland.TV zu sehen sein. Weitere Informationen bietet der VC Wiesbaden auf www.vc-wiesbaden.de an.

Nach dem Absolvieren der Berlinreise hat das Groß-Team Zeit, sich fünf Tage lang auf das Viertelfinal-Heimspiel des Vereinswettbewerbs, dem DVV-Pokalspiel gegen den VfB Suhl LOTTO Thüringen vorzubereiten. Anpfiff dazu ist am Samstag, dem 25. November 2017, um 19 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit. Das nächste Bundesliga-Heimspiel findet eine Woche später statt: Das Match gegen Allianz MTV Stuttgart am Samstag, 02.12.2017, 19 Uhr in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit markiert den Beginn der sportlichen Vorweihnachtszeit.

Ausführlicher Spielbericht

VCW-Chefcoach Dirk Groß schickte die Startaufstellung Tanja Großer und Karolina Bednářová im Außenangriff, Selma Hetmann und Simona Kóšová für die Mitte, Irina Kemmsies im Zuspiel, Kimberly Drewniok auf Diagonal sowie Libera Lisa Stock ins Rennen. Den ersten Akzent setzten die Wiesbadenerinnen kurz vor der technischen Auszeit, als mit Kóšovás Aufschlagserie ein Dreipunktevorsprung herausgearbeitet werden konnte (8:5). Der VC Wiesbaden riss durch eine starke Aufschlagleistung das Spiel in dieser Phase völlig an sich und zog bis auf 16:10 davon. Es stellte sich jedoch heraus, dass diese stabile Führung nicht lange währen sollte. Gerade die hessischen Außenangreiferinnen schlugen häufig in den Block, dazu kamen unnötige Eigenfehler wie der unerlaubte Hinterfeldangriff, der beim mittlerweile 18:16 vom Schiedsgericht geahndet werden musste. Zwar zog der VCW noch mit 20:16 davon, musste aber beim 21:21 den Ausgleich hinnehmen und zur zweiten Teamauszeit greifen. Bis zum 24:24 war alles offen, bis Emma Cyris mit einem Ass den 26:24-Satzgewinn für die Gastgeberinnen klarmachte.

Wenig beeindruckt vom knappen Satzgewinn der Junioren-Nationalmannschaft erhöhte der VC Wiesbaden in unveränderter Aufstellung das Tempo deutlich. Insbesondere der starke Service setzte Berlin konstant in der Annahme unter Druck, dazu gelang es VCW-Zuspielerin Irina Kemmsies immer wieder, den gegnerischen Block durch schnelle Zuspiele auseinanderzuziehen. Über die Stationen 3:0 und 8:2 zur ersten technischen Auszeit waren es nur noch die Hessinnen, die den Ton angaben und sich den Satz äußerst deutlich mit 25:11 sicherten.

Das VCW-Trainerteam blieb auch im dritten Satz der bewährten Startaufstellung treu. In diesem Satz waren es jedoch die Gastgeberinnen, die zunächst den Ton angaben und beim 2:6 eine frühe VCW-Auszeit erzwangen. Das Timeout half: Mächtige Blockpunkte von Hetmann im Einerblock, sowie Bednářová im Zweierblock sowie das Durchbringen des eigenen Aufschlages brachten den sofortigen Ausgleich, nach der technischen Auszeit sogar die erstmalige Führung im Satz. Bis zur zweiten technischen Auszeit konnten sich Tanja Großer & Co. nicht merklich absetzen (16:13). Erst dann zündete ein weiterer Angriffsfunken und Wiesbaden fand Lösungen, den Berliner Block beliebig auszukontern und sich den Satz mit 25:20 zu sichern.

Auch im vierten Durchgang gab es bei den Wiesbadenerinnen keine Aufstellungsänderung. Und wie im zweiten Satz startete der VCW mit einem 3:0 in den Satz. Da die jungen Gastgeberinnen gegen die starken Aufschläge kein Mittel fanden, beantragte Heimtrainer Martin Frydnes beim Wiesbadener 5:1 bereits das erste Team-Timeout. Die Berlinerinnen verteilten in der Folge auch bei eigentlich sicher geglaubten Punkten Gastgeschenke. So konnte beispielsweise Selma Hetmann aus größter Not mit einer sehenswerten Feldabwehr an der Außenlinie zum Punkt kommen. Dirk Groß musste in der Folge zwar noch seine beiden Teamauszeiten in Anspruch nehmen, um die Konzentration hoch zu halten, aber nach 93 Minuten Spieldauer traf dann Bednářová mit einem Hinterfeldangriff zum letzten Punkt der Begegnung. Das Wiesbadener 25:17 besorgte den 3:1-Endstand des Spiels.

Foto: Kimberly Drewniok wurde erneut zur wertvollsten Spielerin gewählt, Detlef Gottwald, Archivbild

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