Tschechin Iveta Halbichová lenkt künftig das Spiel des VC Wiesbaden

IvetaquadaratischesBild(ps) Auch die Zuspiel-Position ist nun doppelt besetzt. Und damit besteht der Kader des VC Wiesbaden aus 11 Spielerinnen. Iveta Halbichová heißt die neue Spielmacherin. Die 24-Jährige hat seit 2007 erfolgreich für das tschechische Spitzenteam PVK Olymp Praha gespielt, freut sich nun auf die erste Station außerhalb ihres Heimatlandes. Sie wird sich mit der Finnin Kaisa Alanko diese Schlüssel-Position teilen.

„Nach dem Ende meines Studiums habe ich mich entschlossen, den Klub zu wechseln”, sagt die Tschechin, die mit dem Abschluss in „Public and Social Policy“ nach Wiesbaden kommt. „Ich war sehr zufrieden bei PVK Olymp. Aber nun möchte ich etwas Neues erleben, Erfahrungen in einer neuen Liga sammeln, neue Teamkolleginnen kennen lernen.“ Iveta Halbichová wird die Nachfolge antreten von Martina Viestová. Die slowakische Zuspielerin hat die vergangenen drei Jahre für den VCW gespielt, nun ihre Karriere beendet. Gleichzeitig tritt die Neue den gleichen Weg an wie einst ein Publikumsliebling: 2005 wechselte auch Martina Novotna von Olymp Praha zum VCW, die Tschechin spielte bis 2012 erfolgreich in der Bundesligamannschaft des VC Wiesbaden und ist hier längst heimisch geworden.

Die 1,78 Meter große Iveta Halbichová hat mit PVK Olymp Praha im Jahr 2008 die tschechische Meisterschaft gewonnen, in den vergangenen drei Jahren jeweils den zweiten Platz belegt. Zuletzt war sie Spielführerin, wurde zudem als beste Zuspielerin der Liga ausgezeichnet und stand im erweiterten Kreis der Nationalmannschaft. „Iveta passt hervorragend in unser Programm“, sagt VCW-Trainer Andi Vollmer, „sie bringt Erfahrung aus der tschechischen Extraliga und der Nationalmannschaft mit. Sie ist technisch und taktisch gut geschult und hatte in Prag ein ähnlich aufgestelltes Team wie der VCW. Deshalb wird ihre Einbindung sehr schnell gelingen.“ Zumal die Zuspielerin ihre neue Heimat bereits kennengelernt hat: Im Oktober 2012 spielte sie mit PVK Olymp beim VCW-Cup in der Halle am 2. Ring. Interessant: 2013 war sie beste Aufschlägerin der tschechischen Liga – auch in diesem Element wird sie dem VCW neue Power bringen.

„Der VCW ist ein Klub mit einem guten Umfeld“, erklärt die neue Zuspielerin, die neben Volleyball auch Beachvolleyball, Ski fahren und Tennis als ihre Sport-Hobbys nennt, ihre Wahl, „zudem ist das Niveau in der Bundesliga sehr hoch.“ Eine spannende Zeit für Iveta Halbichová: „Ich freue mich auf die neue Erfahrung, das ist eine große Herausforderung für mich. Nicht zuletzt, weil ich noch kein Deutsch spreche.“ Englisch spricht die 24-Jährige dagegen sehr gut. „Nun möchte ich schnell auch die deutsche Sprache lernen und so schnell wie möglich zumindest ein paar Sätze können.“

„Wir freuen uns, dass wir unsere Kaderplanung nun fast abgeschlossen haben“, sagt VCW-Sportdirektorin Nicole Fetting. Iveta Halbichová ist der fünfte Neuzugang. Zuvor hatten bereits die Außenangreiferinnen Pauliina Vilponen (Schweriner SC) und Elena Steinemann (VC Kanti Schaffhausen) sowie Mittelblockerin Jennifer Pettke und Libera Izabela Śliwa (beide VT Aurubis Hamburg) einen Vertrag unterzeichnet. Sie stoßen zu den bewährten VCW-Kräften Regina Mapeli Burchardt, Rebecca Schäperklaus, Julia Osterloh, Tanja Großer, Karine Muijlwijk und Kaisa Alanko.

Das erste offizielle und gemeinsame Training ist für Montag, den 11. August terminiert.
Das erste Saisonspiel steht am 18. Oktober in der neuen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit an. Die Partie gegen die Roten Raben Vilsbiburg wird das offizielle Eröffnungsspiel der Liga sein.

Der komplette Spielplan 2014/2015 des VC Wiesbaden ist hier zu finden.

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