Bundespokal 2018 der Jugend-Volleyballer in Wiesbaden mit mehr als 400 Teilnehmern ein voller Erfolg

06 bundespokal tag3 2018 05 27 foto detlef gottwald K02 1054aklein(JN / Wiesbaden / 28.05.2018) Beim Finale am Sonntag sah es wie eine Dublette aus. Zuerst bei den Mädchen: Aus einem ausgeglichenen Spitzenfeld mit vielen Spielen auf höchstem Niveau hatten sich Bayern und Baden-Württemberg im Halbfinale gegen Sachsen und Nordrhein-Westfalen durchgekämpft, dann im Finale Tiebreak und die Mädchen von Baden-Württemberg werden von Bayern glücklich besiegt. Anschließend bei den Jungs: Aus einem ausgeglichenen Spitzenfeld setzen sich wieder Bayern und Baden-Württemberg durch – diesmal in den Halbfinals gegen Berlin und Nordrhein-Westfalen -, wieder musste in einem technischen tollen, extrem umkämpften Spiel der Tiebreak entscheiden und wieder: Bayern als Sieger? Nein, diesmal kommt Baden-Württemberg zurück und gewinnt doch noch den Bundespokal 2018 der Jungs.

Doch von Anfang an: Wie im letzten Jahr richtet der VC Wiesbaden den Bundespokal aus und kann sich damit zum wiederholten Mal um den leistungsorientierten Jugend-Volleyball in Deutschland verdient machen. Wiesbaden empfängt die derzeit besten Jugendvolleyballer Deutschlands, die Landesauswahl-Teams aus jeweils 14 Bundesländern (bei den Mädchen die Jahrgänge ab 2002, bei den Jungen ab 2001). Zusammen mehr als 400 Spieler und Betreuer kämpfen nach der Anreise und Training am Donnerstag an drei Wettkampftagen von Freitag bis Sonntag um den Titel und gute Platzierungen.

Bei der Eröffnungsfeier am Freitagmorgen in der mit den Fahnen der Bundesländer geschmückten Halle am Platz der dt. Einheit begrüßen der VCW-Vorsitzende Sascha Mertes und der hessische Minister des Inneren und für Sport Peter Beuth als Schirmherr die Teilnehmer, das Bläserensemble der Elly-Heuss-Schule spielt Pink Panther und die Nationalhymne. Hier laufen vermutlich die künftigen Nationalspieler und Nationalspielerinnen dieser Jahrgänge auf das Feld, betreut und beobachtet von allen wichtigen Trainern im Jugendvolleyball.

Und Wiesbaden empfängt die Sportler mit tollem Sommerwetter, so dass sich die Zuschauer an den beiden Hallen – neben der Halle am Platz der Deutschen Einheit auch die Halle am 2. Ring - über die Gruppen mit baumlangen Jungen und auch Mädchen wundern können, die sich in den Spielpausen vor den Hallen sonnen.

Für die hessische Auswahl der Mädchen stehen im 16er Kader gleich 9 VCW-Spielerinnen: Pauline Bietau, Marit Brink, Anastasia Cekulaev, Lara Erdmann, Zoé Fach, Anne Hauck, Fee Kube, Jula Neuendorf und Lena Stiefvater. Nach dem 2. Platz in der Vorrundengruppe gewinnen die Mädchen im Achtel-Finale gegen Thüringen, verlieren dann aber knapp(!) das ¼-tel Finale 1:2 gegen den späteren Bundespokal-Sieger Bayern. Am Ende belegen sie Platz 8. Auch die Jungs scheitern im Viertelfinale mit 1:2 an Bayern, können durch zwei Siege gegen Brandenburg und Sachsen am Ende aber einen sehr guten Platz 5 belegen.

Der Mädchen-Trainer Ennio Giordano zum Abschneiden der Hessen: „Die beiden Spiele gegen Bayern in den Viertelfinals haben gezeigt, dass auch etwas mehr möglich gewesen wäre. Die Mädchen und Jungs haben aber immer prima gekämpft und auch besser abgeschnitten als im letzten Jahr.“

Aufgrund der vielen überlangen Tie Break-Spiele endet der Bundespokal am Sonntag stimmungsvoll noch einmal mit dem Einzug aller Teams. DVJ-Spielwart Dr. Linus Tepe, HVV-Vorsitzender Thomas Petigk und DVV-Sportdirektor und Volleyball-Idol Christian Dünnes bedanken sich bei der Organisation unter Leitung von Beate Priemer, den unzähligen engagierten VCW-Helfern, den gut 20 der besten DVJ-Schiedsrichtern. Der VCW-Vorsitzenden Sascha Mertes, die VCW-Bundesliga-Mittelblockerinnen Simona Kóšová und Selma Hetmann, Matus Kalny, Bundestrainer des männlichen Nachwuchses und Sportamtsleiter Carsten Schütze und Christian Dünnes ehren die Teams und wünschen allen viel Glück bei ihrer weiteren Volleyball-Karriere.

Sieger oder Verlierer, sicher ist die Spieler und Spielerinnen werden diese Tage in Wiesbaden nicht vergessen. Und unseren jugendlichen Helfern und ihre Eltern wird das Turnier ein Ansporn sein, um vielleicht auch einmal solche Leistungen erreichen zu können.

"Ein besonderer Dank gilt der Stadt Wiesbaden, dem Sportamt und dem Ordnungsamt" so Sascha Mertes (1. Vorsitzdener VC Wiesbaden), "die uns bei der Durchführung dieses Großereignisses besonders unterstützt haben." Die 2. Vorsitzende Beate Priemer ist sehr positiv gestimmt,  "ich bin beeindruckt über die tollen sportlichen Leistungen der Sportler/Teams und freue mich über den reibungslosen Ablauf und die tolle Stimmung in beiden Hallen!"

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