3:0-Erfolg: VC Wiesbaden schlägt VCO Berlin

Die Erstliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden haben ihr Spiel am Sonntagnachmittag gegen VCO Berlin mit 3:0 (25:17, 25:16, 25:14) gewonnen.

1.465 Zuschauer in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit sahen einen ungefährdeten Sieg der Hessinnen, die damit wieder auf einen Playoff-Rang vorrücken. Der VCW belegt nun mit elf Punkten den achten Tabellenplatz.

Als der drei wichtige Punkte bringende Sieg eingetütet war, war die vollumfängliche Zufriedenheit bei VCW-Chef-Trainer Dirk Groß nach den letzten Niederlagen noch nicht wiederhergestellt. Vielmehr kritisierte er, dass sein Team zu viele Chancen habe liegen lassen. „Ich habe mich schon geärgert, dass einige Angriffsaktionen nicht funktioniert haben“, erklärte der Headcoach. Allerdings sei man ja auch nicht beim Turnen, bei dem es Haltungsnoten gäbe. „Am Ende zählen der Sieg und die drei Punkte.“

Das langersehnte Erfolgserlebnis war denn auch gleichermaßen Balsam für Mannschaft und Zuschauer, die ihr Team und den Gegner – den tapfer kämpfenden Volleyballnachwuchs vom VCO Berlin – mit stehenden Ovationen feierten. Davor sah das Publikum der stimmungsvollen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit einen ungefährdeten Sieg. Der VCW wusste im Aufschlag und in der Annahme zu überzeugen. Auch Zuspielerin Nynke Oud, die später mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet wurde, war ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Mit drei Blockaktionen und drei direkt erspielten Zählern, steuerte die Regisseurin gleich sechs Punkte selbst zum Erfolg bei. Im Angriff fand die Niederländerin gleichermaßen die mit Tanja Großer und Karolína Bednářová besetzten Außenpositionen sowie Nele Barber auf Diagonal und Selma Hetmann und Laura Pihlajamäk im Mittelblock regelmäßig, sodass sich alle Spielerinnen gleich mit mehreren Punkten in die Scorerliste eintragen konnten. Aus diesem Grund verzichtete VCW-Trainer Groß auch auf jegliche Wechsel im Spiel.

Für den VCW geht es nun auf eine mehrtägige Auswärtsreise. Am Mittwoch schlagen die Hessinnen zunächst in Suhl auf, bevor am Freitag erneut der VCO Berlin wartet. Am Sonntagnachmittag setzt die Partie beim SC Potsdam schließlich den Schlusspunkt von vier Spielen in sieben Tagen. „Für uns ist dieses häufige Spielen keine größere Belastung. Wir haben uns intensiv auf diese Phase vorbereitet und wollen möglichst viele Punkte holen, wenigstens neun von zwölf“, sagte Groß abschließend.

Foto: Detlef Gottwald

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