Leichtes Tief über Ostdeutschland

Jeweils denkbar knapp musste sich der VC Wiesbaden beim Bundesstützpunkt Dresden im Ergebnis 0:3 geschlagen geben.

Früh morgens machte sich das Team von 9 Spielerinnen und 3 Betreuern auf den Weg gen Osten nach Dresden. Der dortige Gegner hatte den frühestmöglichen Spielbeginn mit 14:00 Uhr gewählt, um gegen den Aufsteiger aus Wiesbaden „in den Ring“ zu gehen.

Da die Wiesbadener auf ihre Mittelblockerin Lena Stiefvater verzichten mussten, hatte Trainer Raimund Jeuck das Team umgestellt. Fiona Dittmann übernahm die Position von Lena Stiefvater in der Mitte, Neda Milovanovic dafür die Diagonale. Gemeinsam mit Zuspielerin Pauline Schultz, Mittelblockerin Alicia Heimbach, den beiden Außen Laura Rodwald und Vanessa Stricker sowie Libera Jana Hirsch bildeten diese die Startformation. Wechselmöglichkeiten gab es an diesem Mittwoch mit der weiteren Zuspielerin Chiara Fach und der Aufschlag- und Abwehrspezialistin Helena Heinrich.

Der erste Satz begann furios. Schnell lag das Team aus Hessen mit 4:2 in Führung, musste beim 8:8 den Ausgleich hinnehmen, konnte aber den Satz lange offen gestalten. Erst zum Ende des ersten Durchgangs gelang es den jungen Talenten aus Dresden den Druck zu erhöhen und sich etwas abzusetzen. Dem hohen Aufschlagdruck musste sich die Annahme der Wiesbadener immer wieder beugen. Am Ende reichte es für Dresden knapp zu einem 25:23 Satzgewinn.

Gleiches Bild im zweiten Satz. Beide Teams schenkten sich nichts. Kopf an Kopf geht es in den zweiten Teil des Durchgangs. Hier konnte der VCO Dresden erneut im Aufschlag den Druck erhöhen und sich einige leichte Punkte holen. Erst im Endspurt schafft es der VCW, sich langsam wieder heran zu kämpfen. Ein Wechsel auf der Diagonalen – Chiara Fach für Neda Milovanovic – brachte neuen Schwung in die Mannschaft. Letztendlich aber musste der Liganeuling aus Wiesbaden mit 23:25 einen erneuten knappen Satzverlust hinnehmen.

Energisch versuchten sich die Wiesbadener Mädchen im dritten Satz gegen eine drohende Niederlage zu wehren. Das Dresdner Nachwuchsteam kam mit der Sicherheit der zwei gewonnenen Sätze aber immer besser ins Spiel und ließ mit dem heimischen Publikum im Rücken dem VCW wenig Chancen, sich zurück zu kämpfen. Immer wieder gelang es dem VCO vor allem über die Außenposition zu punkten. Ballwechsel für Ballwechsel näherte sich das Spiel dem Ende – Wiesbaden konnte keine Schippe mehr drauflegen und musste sich auch im dritten Satz mit 21:25 geschlagen geben.

Nach dem 3:0 Sieg zu Hause gegen den SV Lohhof und einem Hochgefühl kommt die Mannschaft von Trainer Raimund Jeuck schnell wieder auf dem Boden der Realität an. Sicherlich ist das Potential vorhanden, die junge Mannschaft des Bundesstützpunktes zu schlagen. Allerdings müssen alle Teile der Mannschaft und des Spiels funktionieren. Noch weiter benötigt das Wiesbadener Team einige Zeit, um sich an das Niveau der Liga, die weiten Auswärtsfahrten und vor allem mental anstrengende Spiele zu gewöhnen.

Jetzt steht am kommenden Sonntag zum Abschluss der englischen Woche erst einmal der Regionalpokal an. Dort ist die Mannschaft erneut gefordert ihre Leistung abzurufen um das Halbfinale gegen den FC Wirschem zu überstehen und sich im Finale den Titel und damit die erhoffte Qualifikation für das 1/8 Finale des DVV Pokals zu sichern.

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