Zack, ist es passiert: Erster Sieg für Damen 2!

Mit gehörigem Respekt war der im Vorfeld sehr selbstbewusst auftretende SV Lohhof erwartet worden – und konnte mit 3:0 nach Hause geschickt werden.

3 Punkte vom sieglosen Tabellenschlusslicht zu entführen, war die Devise, mit der Lohhof angereist war. Doch während eines spannenden Spiels mit spektakulären Ballwechseln setzte sich der junge Aufsteiger klar gegen das bayerische Team durch und konnte die ersten drei Punkte mit dem ersten Sieg in der 2. Bundesliga verbuchen.

Unter rund 80 Zuschauern geht der VCW mit Chiara Fach im Zuspiel, Fiona Dittmann Diagonal, Alicia Heimbach und Lena Stiefvater in der Mitte, Laura Rodwald und Vanessa Stricker über außen sowie Jana Hirsch als Libera aufs Feld. Relativ schnell kann sich der VCW eine Zwei-Punkte-Führung erarbeiten, die auch in die erste technische Auszeit mitgenommen wird. Zunehmend gewinnt das junge Team sichtlich Mut und agiert kämpferisch vor allem am Netz. Lena Stiefvater gelingt es, ihre Größe einzusetzen und frech Bälle kurz in die gegnerische Angriffszone zu legen. Druckvolle Aufschläge von Chiara Fach und Laura Rodwald setzen Lohhof’s Annahme unter Druck. Die Bayern halten aber dagegen. Am Ende kann Wiesbaden den ersten Satz mit einem deutlichen 25:19 für sich entscheiden.

Mit der identischen, im ersten Satz erfolgreichen Aufstellung startet der VCW bei eigenem Aufschlag in den zweiten Satz, während Coach Patrick Sprung sein Team um Captain Theresa Schieder neu formiert. Obwohl der VCW sich unter den Aufschlägen von Lena Stiefvater rasch einen Vier-Punkte-Vorsprung erarbeiten kann, schleichen sich nach der ersten technischen Auszeit beim Stand von 8:2 für Wiesbaden einige Nachlässigkeiten ein, die das erfahrene Team aus Bayern sofort zu nutzen weiß und Coach Raimund Jeuck beim Stand von 8:7 in eine erste Auszeit zwingt, um die Mädels wieder auf die Spur zu bringen. Das gelingt auch, die Wiesbadenerinnen gewinnen die nötige Konzentration zurück. Doch der SVL hat seine Chance gewittert und setzt mit harten Aufschlägen und gut gesetzten Angriffsbällen die Annahme des VCW unter Druck und kann sich eine knappe Führung erarbeiten, die Wiesbaden beim Stand von 17:19 in die zweite Auszeit zwingt. Coach Jeuck tauscht Pauline Schultz im Zuspiel ein und so kann der zweite Satzsieg schließlich nach 37 Minuten mit 28:26 ebenfalls errungen werden.

Im dritten Satz unter der Regie von Pauline Schultz lässt der VCW nichts mehr anbrennen; der erste Heimsieg liegt in der Luft. Unter den Aufschlägen von Alicia Heimbach erspielt sich der VCW gleich zu Beginn eine 7-Punkte-Führung. Trotz vereinzeltem Aufbäumen des SV Lohhof scheint der Wille gebrochen und Wiesbaden kann auch den dritten Satz mit 25:20 für sich entscheiden und nach 87 Minuten den ersten, verdienten Heimsieg in der 2. Bundesliga feiern.

Fans und Zuschauer konnten ein weiter deutlich verbessertes und zunehmend gelöst aufspielendes Team sehen. „Wir haben noch stabiler gespielt“, freut sich Trainer Raimund Jeuck über die beachtliche Entwicklung, „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen, aber schon ein sehr gutes Stück vorangekommen. Sowohl der Sieg im Hessenpokal als auch nun der erste Sieg in der Bundesliga waren für das Selbstbewusstsein der Spielerinnen gut. Es bestätigt das engagierte Training und dass wir auf dem richtigen Weg sind“.

Es bleibt kaum Zeit, den Sieg zu verdauen, denn schon am Mittwoch steht auswärts das nächste Spiel gegen den VCO Dresden an.

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