Spannendes Spiel und erstaunlich nah dran

VC Wiesbaden II muss sich im Achtelfinale des DVV Cup geschlagen geben – erstaunlich knapp.

VC Wiesbaden II war in Feierlaune und das auch nach dem Spiel. Zum ersten Mal hatte sich die Mannschaft die Teilnahme im Achtelfinale des DVV Pokals erspielt. Ein schöner Erfolg zum aufreibenden Saisonstart.

Als klarer Außenseiter waren die Mädels mit Trainer Raimund Jeuck in das Spiel gegangen, der nicht nur auf den vollständigen bisherigen Kader zugreifen konnte, sondern auch zwei Nachwuchstalenten die Chance auf dieses besondere Erlebnis gab. 

Dem Team war klar, dass dieses Spiel eine schöne Extraschleife im Spielbetrieb darstellte und hatte sich vorgenommen, befreit aufzuspielen. So ganz konnte sich das junge Team zwar nicht von dem Bewusstsein trennen, dass hier ein Erstligist auf der anderen Netzseite stand, aber von Beginn an spielten die VCW Mädels munter mit und schufen überraschend zeitweilig den Eindruck von annähernd Augenhöhe. Druckvolle Aufschläge, freche Finten am Netz und Spikes, die immer wieder den Weg durch die Blocknaht oder eine freie Stelle im gegnerischen Feld fanden, setzten dem Suhler Team zur Freude der zahlreich erschienenen Zuschauer doch zu.

Immer wieder gelang es dem Erstligisten – pflichtgemäß – sich mit einigen Punkten abzusetzen, aber die VCW Mädels versuchten alles und ließen sich nicht abschütteln, was auch die Zuschauer begeisterte. So konnten die Suhlerinnen den ersten Satz mit gerade einmal 18:25 für sich entscheiden.

Im 2. Satz setzten sich die Gäste aus Suhl gleich vom Start mit 4 Punkten zum 1:5 ab und bauten den Abstand zum 3:10 aus. Der VC Wiesbaden II gab sich doch zu keinem Zeitpunkt auf, sondern lieferte gerade in diesem Satz spektakuläre Bälle – sowohl in der Annahme, als auch im Block. Die Hartnäckigkeit zahlte sich aus und die VCW Mädels konnten auf 9:14 und 11:16 herankommen. Suhl reagierte mit drei Wechseln und brachte unter anderem die spätere MVP Anniek Siebring aufs Feld. Die Gäste konnten wieder bis 14:21 davonziehen. Das Zweitligateam gab sich aber nicht auf, sondern versuchte, insbesondere über Neda Milovanovic und Laura Rodwald, die spätere MVP des VCW, mit Angriffen durchzudringen. Letztlich aber musste der 2. Satz mit 17:25 an die Gäste abgegeben werden.

Im 3. Satz sprang Suhl zunächst mit 0:4 davon und erreichte das erste Timeout mit einem komfortablen 1:8. Mit einer starken Aufschlagserie von Chiara Fach konnte der VCW einen deutlichen Abstand verhindern, musste sich aber sodann einer starken Serie von Anniek Siebring zum 16:25 geschlagen geben.

Trotz des Unterliegens sah man strahlende Gesichter beim jungen Team aus Wiesbaden. Zu Recht: Haben sie doch eins der bisher spektakulärsten Spiele abgeliefert und sich teuer verkauft. „Das Team hat in allen Teilen ihre Ziele für dieses Spiel erreicht“, resümiert Trainer Jeuck, „Suhl ist sicher der verdiente Sieger, alles Andere wäre überraschend gewesen“. Auch Teammanager Niels Hoffmann zeigte sich hoch erfreut: „Das war eins der schönsten Spiele, das unsere Mädels gezeigt haben. Ich bin total stolz auf die Mädels.“ Unter dem starken Beifall der Zuschauer ließen sich die Spielerinnen verdient, trotz der Niederlage, feiern. Nun geht es daran, diese Erfahrungen und den Schwung mit in die nächsten Spiele zu nehmen, um wichtige Tabellenpunkte in der 2. Bundesliga Süd zu sichern.

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